Archiv für die Kategorie ‘Muzik’

[Review] Samsas Traum/Alight – 04.11.2009, Batschkapp Frankfurt

Nachdem der neue Monat endlich begonnen hatte war es endlich mal wieder soweit was fürs Seelenheil zu tun. Was tut man da? Richtig, man lässt sich von Claudy kontaktieren ob man nicht zu Samsas Traum gehen will.

Gesagt, getan. Montag während der Mittagspause in Darmstadt die Karten geholt, Mittwoch auf der Heimreise die ernüchternde Nachricht: Claudy fällt wegen dentalen Problemen leider aus.
Also Jonas gefragt ob er ne Karte gebrauchen kann. Der wollte leider woanders hin also bin ich erstmal Solo zur Batschkapp gefahren. Dort habe ich allerdings recht schnell einen Abnehmer für die Karte gefunden, also war dieses Problem schon mal gelöst.

Das nächste Problem: Die Wartezeit. Ich suchte nach Leuten die ich kenne, sprich Hannah, Katrhin, Raffaela, Tina und Sebi sowie einen weiteren langhaarigen Bombenleger (ich bin untröstlich, mein Namensgedächtnis). Sebi habe ich bald entdeckt, allerdings blieb er den ganzen Abend außer Reichweite.

Na ja, irgendwann habe ich es dann doch geschafft in die Batschkapp zu kommen und siehe da: Kaschke höchstpersönlich stand am Merchstand für Autogramme und Fotos. Sabina

Irgendwann kamen dann die bekannten Personen herein mit denen ich das Konzert genießen konnte. Nach gefühlten 5 Stunden wurde es dann endlich dunkel und die Vorband Alight kam auf die Bühne. Während der Wartezeit vor dem Eingang habe ich gehört das Alexander sich nur Weibchen als Vorband suchen würde. Mit The Veil als Vorband beim letzten Konzert und Alight schien sich das zu bestätigen.

Samsas TraumIch erwartete mit wenig edlen Erwartungen auf die ersten Töne der Band. Um so überraschter war ich als Sabina ihre Stimme erhob. Ich war hin und weg. Zugegeben: Ich glaube das war die beste Vorband seit langem. Ein richtiges Stimmtalent sowohl bei hohen als auch bei tiefen Tönen. Ich war so platt, ich habe wollte unbedingt ihr Album haben, welches ich dann natürlich auch am Merchstand abgeholt habe.

Nach der üblichen Umbaupause dann endlich: Samsas Traum. Den Anfang machte ein kräftigesSamsas Traum Die Hoffnung stirbt zuletzt in dem Alexander sich mit einem schlichten schwarzen Hemd präsentierte. Allgemein fand ich ihn dieses Mal sympathischer als beim letzten Mal, schon allein weil er diesmal auf das Kunstblut verzichtete :) .

Samsas TraumBei dieser Gelegenheit betonte er noch mal den 13. Geburtstag der Band. Samsas Traum legt keinen Wert auf das Feiern von geraden Geburtstagen. Zu diesem Anlass war wohl im Vorfeld die Möglichkeit gegeben sich alle Songs auf die Setlist zu wünschen also waren auch ältere Stücke vertreten. Neue Stücke aus dem aktuellen Album waren natürlich auch vertreten, darunter auch eine recht unterhaltsame Interpretation von Happy Birthday und viele Songs dessen Namen ich nicht kannte oder mich nicht einfielen. Was auch enthüllt wurde: Peingebreck ist eine Igel-Handpuppe.

So oder so ähnlich sah die Setlist aus:

  • Die Hoffnung stirbt zuletzt
  • Heiliges Herz
  • F.M.N.F
  • Für Immer
  • Happy Birthday
  • Stromausfall im Herzspital
  • Ein Name im Kristall
  • Auf den Spiralnebeln
  • Heute Nacht ist mein Tag
  • Sterbende Liebe
  • Tragische Trauertränen
  • Satanshimmel voller Geigen
  • So wie die Wellen
  • Endstation Eden
  • Ich will das Zebra schweigen sehen
  • Zärtlichkeit der Verdammten
  • Liebeslied
  • Zähne in den Händen
  • Das Zeitalter der Bäume
  • Thanatan und Athanasia
  • Dort oben sterben Tiere
  • Dies ist kein Traum
  • Mr. Misanthropia
  • Ein Fötus wie du

Leider musste ich zu Beginn des letzten Liedes nach Hause um meine S-Bahn nicht zu verpassen aber ich gehe davon aus dass dies das Finale gewesen ist, nachdem bereits zwei Mal nach einer Zugabe verlangt wurde.

Fazit: Eines der besten Konzerte die ich besucht habe. Der Sound war gut, die Stimmen waren gut hörbar, was nicht immer der Fall ist. Dem Moschpit konnte ich glücklicherweise entkommen und wir wurden nur selten von ihm gestört. Alight hat viel Potenzial, ich hoffe sie kommen mal mit einer eigenen Tour in die Nähe.

Gruß

Euer Sushi

Kamelot, Xandria, Serenity @ Batschkapp 18.06.09

Habe ich eigentlich mal erwähnt dass ich schon lange nicht mehr auf einem Konzert war? Nein? Hm… ich schätze damit wäre das erledigt.

Erledigt war ich auch ein wenig nach dem Konzert am vergangenen Donnerstag in der Batschkapp. Es war klasse. Aber vielleicht sollte ich doch von vorne beginnen.

Beginnen tut alles bei Claudy. Erstmal erschien die Teilnahme an dem Konzert seitens Caro zu einer Überraschung und einem Mangel an Vehikeln die uns zur Batschkapp bringen sollten. Insgesamt waren wir 5 Leute mit einem Auto das für maximal 4 Personen zugelassen ist. Also musste auch Jonas zum Autoschlüssel greifen. Nachdem dies dann endlich alles geklärt war machten wir uns auf den Weg zu besagtem Ort.

Nach Einlaß gab es erst einmal die obligatorische Stunde Wartezeit bis zur Vorband. Die Vorbands waren allesamt vielversprechend und uns (allen voran Claudy) zum Teil schon bekannt. Besonders die Österreicher Serenity konnten mordsmäßig Punkten. Vor allem das markante Grinsen des Sängers wird mir gut in Erinnerung bleiben :)

Anschließend kamen Xandria auf die Bühne. Auf diversen CD Covern habe ich sie mit roten Haaren in Erinnerung doch das schwarzhaarige Wesen hat sich recht gut präsentiert. Besonders Ravenheart hat mir gut gefallen.

Dann endlich kamen Kamelot auf die Bühne und ich hatte die Chance mein Versäumnis auf dem letzten Wacken Festival auszugleichen.  Der Start mit Rule the World war von vornherein mitreißend. Ghost Opera und viele andere tolle Songs die einfach nicht fehlen durften hatten sie im Gepäck. Besonders schön fand ich es auch das die Band den Kontakt mit dem Publikum gesucht hat. Manche großen Bands halten davon ja nicht allzuviel.

Am Ende des Konzert schaffte ich es ein Plektron zu ergattern. Ein schwarzes mit Kamelot Logo und so :)
Caro wollte sich von der Technikcrew ja noch ein weißes geben lassen, das noch am Mikrofonständer klebte. Allerdings hat eine penetrante Blondine das Plektron aus der Hand des Mannes gerissen bevor Caro es haben konnte. Böse und enttäuscht trotteten wir zu einem McDoof und anschließend nach Hause.

Ein ausführlicheres Review und die Setlist ist auf dem Blog von Claudy zu finden.

Gruß

Euer Sushi