Archiv für März 2008|Monatliche Archivseite
Lehrling der Elemente II
Dominicus trat langsam auf den Steinkreis zu, in dem Naron bewusstlos lag. Er musterte den Saal, der durch die Felsspitzen, die aus dem Boden ragten, einen chaotischen Anblick bot. Überall lagen umgestürzte Tische und Bänke, Bücher und Pergamente herum. Sein Schrecken legte sich und der setzte eine ruhige Miene auf als er sich an den Priester und die Schüler wandte.
„Geht!“ befahl er mit mächtiger Stimme. „Und schließt alle Türen zum Lehrsaal.“
Mit verständnisloser Miene, aber ohne jeden Widerspruch, tat der Priester des Wassers wie ihm geheißen. Noch nie hatte es jemand gewagt die Autorität und die Wünsche des Abtes in Frage zu stellen. So scheuchte er die Kinder aus dem Lehrsaal und schloss die Türen.
Dominicus versicherte sich noch einmal dass die Türen verschlossen waren. Er verstand die Reaktion des Priesters: Statt mit helfender Hand auf den Jungen hin zu eilen, ließ er den Saal räumen. „Aber du weißt nicht welches Zeichen uns damit gegeben ist.“ murmelte er leise vor sich hin als er vor dem Steinkreis stand. Nachdenklich betrachtete er den Jungen darin. Dann schloss er die Augen und konzentrierte sich. Wieder einmal begann die Erde zu beben, erst langsam dann immer heftiger. Die Felsen die zuvor mit atemberaubender Geschwindigkeit aus der Erde geschossen waren, zogen sich langsam wieder zurück. Einige Möbelstücke hüpften und polterten umher und wenige Augenblicke später war der Saal wiederhergestellt. Bis auf die Gegenstände die durch den Vorfall herumlagen und die zerstörten Tische zeugte nichts von Narons magischem Ausbruch. Der alte Abt sah sich noch einmal um, gerade so als ob er befürchtete beobachtet zu werden. Dann bewegten sich seine Lippen und formten einen kurzen, monotonen Singsang. Kurz darauf wurde Naron von einem weißen Schimmern umfasst. Plötzlich verschwand er.
Dominicus ging wieder jenen Weg zurück auf welchem er den Lehrsaal betreten hatte und eilte auf die Tür zu, welche den Eingang in seine Gemächer darstellte. Nach seinem Eintreten verschloss er sie. Seine Schritte führten in dann in sein Schlafgemach in welchem Naron auf einem Bett ruhte. Um ihn vor weiteren Neugierigen blicken zu verbergen brachte er ihn mit einem Teleportzauber dort hin. Das Alter hinderte ihn daran schwere Dinge zu heben. Auch wenn der Junge einen schmächtigen Körperbau hatte zählte er für den Abt zu „schweren“ Dingen. Er setzte sich an das Bett, erhob die flache Hand um mit einem kurzen Spruch ein feuchtes Tuch erscheinen zu lassen, welches er auf die schweißüberströmte Stirn des Jungen legte. Unkontrollierte magische Ausbrüche können sehr an den körperlichen Kräften zehren, das wusste der alte Abt…
Ostern
Sehr einfallsreicher Titel…
wie dem auch sei. Meine Urlaubswoche war recht gut angelegt. Von dem Samsas Traum Konzert habe ich berichtet. Dienstag waren wir beim Metal-Abend im Final, am Mittwoch bei Philipp zur Feuerzangenbowle, Donnerstag wieder kochen und am Freitag ging es nach Würzburg.
Dorthin wurden Claudy, Jonas und ich eingeladen. Dani feierte ihre Wohnungseinweihung. Wer Dani ist? Auch bekannt als Filou im IRC bzw. Die Ewigen. Man hätte es eigentlich auch DE Treffen nennen können, denn eigentlich waren fast alle anwesenden Vertreter der DE Gemeinde.
Freitags kamen wir an und haben uns ein wenig etwas von Würzburg angesehen. Fotos sind wieder einmal auf meiner HP zu bewundern^^. Zurückgekommen bin ich gestern mittag und habe ein paar Osterpräsente meinen Eltern da gelassen die wohl gerade beim Walking waren. Dann ging es zum nächtigen zu Caro.
Und heute war großes Osterkochen bei Claudy.
Es gab Krabbencocktail als Vorspeise
Schweinelende in Schinken und Bacon gerollt auf Bohnen als Hauptspeise
Und Tiramisu als Nachspeise
Sehr lecker und Claudy hat sich dermaßen vollgefuttert das sie später Fünflinge gebar.
Fotos davon ebenfalls auf meiner HP^^ www.sascha.junetz.de
Gruß
Sascha
Keine Kugel, aber Blut im Gesicht
Jap, und zwar die volle Ladung.
Heute war ich mit Claudy und einigen anderen Leuten beim Konzert von Samsas Traum in der Batschkapp. Die Vorband hieß The Veil und ist eine französische Darkmetalband aus Frankreich. War ganz gut, zu zwei Songs konnte man richtig abgehen, der Rest war so lala. Aber die Frau war relativ nett anzusehen^^.
Bei Samsas Traum konnte ich am Anfang nicht so begeistert mitsingen, da ich die Texte nicht kannte weil ich die Songs zu selten oder noch gar nicht gehört habe. Gegen Ende wurde es dann besser für mich, es kamen Songs die ich kannte (Stromausfall im Herzspital, Für Immer, Kugel im Gesicht um ein paar zu nennen).
Die Härte war allerdings (im positiven Sinne) als Alexander Kaschke mit einem Kelch mit Kunstblut auf die Bühne kam und mit dem Finger herumspritzte. Danach trank er und spuckte in die Menge. Ich hab zwar den ein oder anderen Tropfen abbekommen, aber daraus machte ich mir nichts…
… bis er von der Bühne direkt vor die Absperrung sprang…
… keinen Meter von mir weg, da ich in der zweiten Reihe stand…
Er beäugte mich sehr merkwürdig, aber ich dachte mir nichts dabei und schaute zu der rufenden Claudy die mich auf ihr blutbespritztes Dekolleté hinwies. In diesem Moment spürte ich eine schmierig, feuchte Hand durch mein Gesicht fahren…
War alles sehr merkwürdig aber gehört wohl irgendwie dazu.
Dieses Erlebnis hat aber irgendwie den Spaß am Konzert gesteigert und ich genoss den Rest des Konzerts mit offenen Haaren
Der Heimweg war besonders amüsant. Die Leute blickten mir verwundert nach und der absolute Brüller war in der S-Station Marktplatz. Auf den Sitzplätzen war eine Gruppe von Menschen die scheinbar in ein Gespräch vertieft waren. Einer bemerkte mich und eine Sekunde später war es mucksmäuschenstill und sie sahen mir hinterher. Ich musste richtig an mich halten nicht in schallendes Gelächter auszubrechen.
Bis dann
Euer Blutsushi
Bildung und lustige Hasen
Hallo Freunde,
ratet mal wo ich jetzt gerade bin?
Falsch!
Ich bin in der Berufsschule und verbringe die letzten 20 Minuten damit einen kleinen Beitrag zu schreiben… gut, so lange werd ich wahrscheinlich nicht brauchen.
Mir ist eine tolle Motivation eingefallen im Unterricht aufzupassen. Denn die Zitate, die man hier aufschnappen kann können sehr witzig sein wenn man genauer drüber nachdenkt.
Also, hier kommt das erste Zitat*trommelwirbel*:
Lehrer: Ihr hattet doch in Wirtschaft diese Entscheidungstabellen, oder?
Schüler: Nein, nie gesehen.
Lehrer: Ok, dann vergesst’s halt.
So viel zum Lehrplan an der Berufsschule
.
Und ich hab ne Kleinigkeit für die Rubrik „Intärnät“. Viele kennen doch sicher die Beiträge von Durchblick.at, einer Art Aufklärungsseite, die von einem satirischen Menschen kommentiert wurden? Ich habe die Homepage dieses Mannes entdeckt: www.klopfers-web.de
Hier eine kleine Kostprobe aus der Durchblick-Sektion:
Eine Frage von Aufklaeren.ch:
Hi zusammen Ich bin eigentlich sehr zufrieden mit meinem Leben aber als vor drei Wochen am Wochenende im Ausgang war, hab ich meinen Traummann kennengelerent. Ich hab mich natürlich sofort an ihn rangeschmissen und es hat auch alles hervorragend geklappt. Als wir bei ihm waren, haben wir es getan und zwar ohne Gummi, weil er sagte, das sei gefühlsechter und jetzt bin ich schwanger. Ich würde das Kind gerne loswerden, aber ich trau mich nicht zu einem Frauenarzt zu gehen. Könnt Ihr mir sagen, wo ich mir mit einem Messer in den Bauch stechen muss, um das Kind abzutöten, ohne mich umzubringen?
(weiblich, 15)
Ramm dir das Messer lieber in den Kopf, da ist anscheinend nichts, was verletzt werden könnte.
Viele Grüße
Euer Sushi
Blaue Flecken und andere Gründe zum Feiern
Seid mir gegrüßt meine wackeren Leser,
wir schreiben den 29. Februar 2008. Ein junger Mensch hatte an diesem Tag das große Glück bereits um halb 1 mitteleuropäischer Zeit die Wohnung, welche unter der Herrschaft seiner Erzeuger steht, wieder zu betreten. Der Grund? Ganz einfach, ein Lehrer ist krank und keiner ist verrückt genug zu versuche der Klasse einzureden Unterricht mit einer Vertretung zu machen.
Doch der Tag sollte noch weitere Höhepunkte beinhalten.
Um 16 Uhr traf besagter Mensch beim ASB Offenbach ein um dort ein Bewerbungsgespräch für eine Zivildienststelle zu führen. Alles in allem war es recht erfolgreich, sie würden ihn in ihre Dienste aufnehmen. Wenn da nicht der Plan des Jungen, nämlich neben des Zivildienstes das Abendgymnasium zu besuchen, wäre. Keine Anstellung würde zeitlich diese zusätzliche Belastung zulassen. Außer vielleicht der Seniorentreff im Nordend aber dazu müsste man sich sicher sein das eine dort angestellte junge Frau ihr freiwilliges soziales Jahr nicht verlängert… man darf gespannt sein. Falls der Mensch, in dem es in diesem Text geht, keine Stelle findet, die es erlaubt das Abitur nachzuholen, soll er sich beim ASB melden, sie würden ihn sofort ab September einstellen.
Somit reifte ein Entschluss fast bis zur Fäulnis: Er wollte den Dienst in einer Kindertagesstätte ableisten. Weitere Berichterstattung zu diesem Thema ist zu erwarten.
Am Abend dieses Freitags ging der junge Mann nach seinem anstrengenden Schwertkampftraining in das Final Destination. Dort amüsierte er sich prächtig mit mehreren Mitgliedern des Fechtvereins Zornhau. Ein Pina Colada und eine Flasche Met später, die über mehrere Stunden hinweg konsumiert wurde, legten Christof, Steffi und der junge Mann auf dem Heimweg einen Zwischenstopp im McDonalds ein. Schließlich und endlich kroch er dann in sein komfortables Klappbett.
Samstag stand ein Besuch in Frankfurt an. Mit Caro war man auf der Suche nach einem Geburtstagsgeschenk für Barbara, welche am Abend eine Party gab. Dazu wollte ein gewisser junger Mann (ja, der selbe wie vorher) Bienenwachs und Leinenzwirn kaufen. Allerdings lies seine Unwissenheit über den Verbleib solcher Ware und später ein Zeitmangel diesen Plan nicht zu. Nach einem Mittagessen im Subway fuhren die beiden zurück um am Abend bei Barbara ausgelassen zu feiern. Es möge angemerkt sein: Caro hat einiges mehr an C2H50H konsumiert als ihre bessere Hälfte.
Dies soll nun als Bericht des letzten Wochenendes genügen. Eines hat der Autor dieses Eintrags noch zu sagen:
Ich hab mir einen schicken Räucherstäbchenhalter zugelegt
Somit verabschiedet sich der Autor mit einem
Euer Sushi
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