Archiv für Februar 2008|Monatliche Archivseite
Der Zwerg, die Elfe und zwei Menschen…
sehr geistreicher Titel, ich weiß…
Jedenfalls möchte ich mit diesem Post auf die neue Seite hinweisen „RPG – Shadowrun“ dort werde ich vorläufig unseren derzeitigen Run veröffentlichen. Zu gegebener Zeit werde ich diesen Teil dauerhaft auf meine HP verlegen, ähnlich werde ich mit meinem „Roman“ ‘Lehrling der Elemente’ verfahren. Dann muss man sich nicht die einzelnen Teile zusammensuchen oder so
Gruß
Euer Schreibsushi
Eine Band…
… hat einen neuen Fan.
Die Gruppe Adversus, eine Gothic-Klassik-Metal-Electro-Batcave Mischung mit tollen Stimmen und Instrumenten. Ich mache hier mal ganz unverblümt Werbung, denn ich finde diese nicht ganz alltägliche Mischung mehr als hörenswert.
Mittelalterliche Schwertkünste in Wien
Hallo Leute,
da bin ich wieder. Das Event des Schwertkampfvereins Dreynschlag in Wien war super. Ich habe ein paar Sachen gelernt und andere Sachen, die ich schon kannte, vertieft.
Losgefahren bin ich mit zwei Vereinsmitgliedern von Zornhau, Michael und Jule. Wir hatten etwa sieben Stunden fahrt vor uns. So starteten wir Donnerstag morgen um 10 Uhr. Ein paar Rastplätze und ca. einem dutzend vorbeiziehenden McDonalds später (ja, ich hab gezählt) kamen wir in Wien an und checkten in der Jugendherberge ein. Allerdings war das Gebäude in dem wir wohnen sollten auf der anderen Seite der Hauptstraße. Fein, wir also da rüber und ich hatte meinen Spaß mit den Schlüsseln der Herberge. Richtig modern, die Dinger sehen aus wie dünne Plastikstäbchen mit denen man auf einen Kreis drückt und dann geht die Tür auf. Zwei Zweibettzimmer wurden von Christof, Michael, Jule und mir bewohnt.
Nachdem wir uns eingerichtet hatten machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt. Die erste Hürde in der Stadt waren die Fahrkarten. Dort gab es die 72 Stunden Karte für 13,60€ und die Wochenkarte für 14,00€. Fein, nehmen wir die Wochenkarte dachten wir. Als es zu spät war merkten wir: Die Wochenkarte beginnt nur Montags. Zum Glück haben wir am nächsten Morgen an der Vorverkaufsstelle das Geld zurückbekommen.
Als wir dann in der Stadt waren ließen wir uns ein Restaurant empfehlen, welches sich Albertinerkeller nannte. Da ich nicht wusste wie viel Geld ich noch brauchen würde habe ich mir ein kleines Putenschnitzel bestellt (Sissibrüstchen, wie der Kellner sagte. Offenbar hatte die Kaiserin Elisabeth keinen besonders ausgeprägten Vorderbau). Es war jedenfalls eine gemütliche Runde und Wien bei Nacht kann man sich durchaus mal antun.
Freitag morgen meldete sich mein Handy mit militärischer Trompete. Das war das Zeichen für das Frühstück. Besagtes befand sich allerdings in dem Gebäude auf der anderen Straßenseite… also hat man sich fertiggemacht und ist kollektiv zur Futtergrippe marschiert.
Danach war etwas sightseeing dran. Wir begaben uns in das Stadtzentrum und besuchten das historische Museum Wiens, in dem die Stadtgeschichte von der Zeit der Römer bis zur Neuzeit ausgestellt war. Darunter waren natürlich auch ein paar Rüstungen und Waffen *lechz*. Auch die Gemälde und die Informationen über die Türkenbelagerungen waren von großen Interesse. Ob Fotoapparate erlaubt waren weiß ich nicht. Da aber kein anderer Gast mit einem Blitzdings rumlief habe ich es besser sein gelassen.
Nach einem hektischen Mittagessen in einer (vermutlich von einem Inder geführten, trotzdem sehr leckeren) Pizzeria ging es zur ersten Station des von Dreynschlag geplanten Tagesablaufs (parallel wurden die Halleneröffnet und erste Kurse wurden gehalten). Die Rüstkammer in Wien gehört zu den sehenswertesten Museen die ich je gesehen habe. Rüstungen, Schwerter, Schusswaffen und andere Tötungswerkzeuge sind dort ausgestellt. Bei der ein oder anderen Waffenansammlung musste ich mir immer wieder denken „alles zum mitnehmen bitte“. Oft konnte ich nicht anders und wollte mir die Stücke näher ansehen. Also streckte ich meinen Schädel in Richtung der Exponate… um kurzerhand in einen Sensor zu geraten der Alarm schlug, solange ich mich nicht wieder zurückzog…
Wir wollten uns mal ansehen was die anderen so machten also gingen wir in die Hallen in denen den Nachmittag über schon Kurse liefen. Das freie Training begann gerade als wir dort ankamen. Ich hatte keine Sportsachen dabei, dennoch überredete Constantin mich mir eine Fechtmaske von Christof zu leihen damit er mich ein wenig in das Sparring einweisen konnte. Es war richtig spaßig und ich versuchte das was ich in dem letzten halben Jahr gelernt habe anzuwenden. Diese Erfahrung hat mich zu dem Entschluss geführt mir baldmöglichst ein Shinai und eine Fechtmaske zu besorgen.
Nach dem besuch in der Halle suchten Michael und ich die Ferienwohnung in der Steffi, Marco, Constantin und Lena eingezogen sind um Nudeln zu essen. Rohrnudeln mit Tomaten- und Farfalle mit Käsesoße *schmacht*. Anschließend ging es zum ersten gemeinschaftlichen Abendtreff mit allen Seminarteilnehmern. Zumindest denen die in diesen Irish Pub passten. Ich hab mir einen 4,50€ Guiness genehmigt bevor ich mit Torsten, Christof und Marlies in die schwarze Szene von Wien abtauchte. Wir besuchten das Pi (ja, genau diese Kreiszahl) was eine ähnliche Atmosphäre hatte wie das Final Destination in Frankfurt. Es gab sogar ein Lied das ich kannte und bei dem ich mich dann endlich einmal auf die Tanzfläche getraut habe. Ich sollte öfter ins Final gehen und mal meine Hemmungen abarbeiten
.
Samstag
Der erste richtige Trainingtag für mich. Am Vormittag besuchte ich den Kurs „Bodymechanics“ in dem, wir der Name schon sagt, Körpermechaniken nahe gebracht wurden z. B. wo die statischen Schwächen eines Gegners zu finden sind und wie man Schläge bzw. Stöße mit einer Drehbewegung der Hüfte über den Arm auf den Gegner überträgt.
Nach der Mittagspause ging ich in die Halle in der das „Winden“ von einem Ungaren gezeigt wurde. Dies beinhaltet das Verhalten dass man bei einer Bindung (gekreuzte Schwerter) zeigen sollte. Je nachdem wie stark der Gegner am Schwert ist, wird eine andere Technik angewendet.
Ach ja, vor und nach dem Mittagessen wurde jeweils eine Demonstration gezeigt. Die erste zeigte den Umgang mit der Mordaxt, die zweite den Kampf mit Stöcken, sprich Stockfechten.
Nach den Kursen fragte mich Torsten ob ich schon mal mit einem gerüsteten Partner Angriffstraining gemacht hätte. Da ich dies verneinte, nahm er mich meiner an und ich versuchte an deinem Shinai mit meinem vorbeizukommen. Auch dies hat einen Mordsspaß gemacht.
Nach dem Duschen habe ich mir noch das Finale des Turniers für den „Supreme Wombat of Vienna“ angesehen. Im Prinzip war es ein Sparringturnier, allerdings mit verschärften Regeln. Gewonnen hatte ein Spanier gegen den Franzosen der die Mordaxt vorführte.
Abends traf sich die gesamte Belegschaft noch einmal zum Essen. Die Schlange am Buffet war lang, das sag ich euch. Da ich wieder mit der selben Truppe wie am Vorabend in einen schwarzen Club gehen wollte, ließ ich das Mousse-au-Chocolat ausfallen. Diesmal besuchten wir einen Club namens „Massiv“. Dort war nicht viel los aber die Menschen die da waren, waren recht jung schon beinahe jünger als ich. Und für die anderen war der Altersschnitt definitiv zu niedrig. Und als wir an der Tanzfläche standen und dort eine Stange sahen und UM die Stange noch zwei junge Mädchen tanzen sahen (keine Angst, sie hatten szenetypische Kleidung an… ausreichend) genehmigten wir uns etwas zu drinken an der Bar. Irgendwann, als wir da so da saßen, kam eine der Mädchen vorbei und legte sich geräuschvoll in eine Sitzecke neben uns. Die andere torkelte auch irgendwo herum und Torsten murmelte in einem belustigten Singsang „Ich weiß wer heute kotzt“
.
Jedenfalls genehmigte ich mir ein Glas Met (einen recht guten sogar) und bald darauf entschlossen wir uns wieder in das Pi zu gehen. Dort war wesentlich mehr los und der Altersdurchschnitt war nicht mehr ganz so niedrig *grins*. Damit ließen wir den Samstag ausklingen.
Sonntag morgen lief wie der Morgen davor. Abgesehen davon das wir auscheckten bevor wir zur Halle liefen.Für mich war diesmal der Kurs „Swordgrappling“ dran, was nichts anderes heißt als Ringen am Schwert. Dazu kommt man wenn man während dem Kampf zu nahe an den Gegner kommt um das Schwert noch wirksam als Schnitt- oder Stichwaffe zu benutzen. Wobei man damit meistens doch den letzten Streich ausführt bzw. ausführen könnte
Schließlich kam das Mittagessen (lecker Kartoffelbrei mit Frikadelle *schmatz*) und Jule, Michael und ich machten uns auf die Heimreise… nochmals vielen Dank dafür, falls du dich auf meinen Blog verirrst
Abgesehen von den Erlebnissen beim Kampfsport ist auch Wien selbst eine Stadt die einen weiteren Besuch würdig ist, trotz der etwas gehobenen Preise.
Ich hoffe euch sagte dieser kleine Erlebnisbericht zu. Die Fotos von mir sind wie immer in der Galerieabteilung von http://sascha.junetz.de zu finden.
Viele Grüße
Euer Kampfsushi
Wien I komm a moal
Na ja, ich hab keine Ahnung wie genau der Österreichische Dialekt klingt.^^
Jedenfalls bin ich ab Donnerstag in einer kulturell wertvollen Stadt. Was waren da nicht alles für historische Gestalten. Komponisten, ja sogar ganze Heere waren dort. Na ja, letztere kamen nicht so leicht an den Security-Leuten vorbei.
Zweck dieser Reise ist ein Seminar der Schwertkampftruppe Dreynschlag, welche dort ansässig sind. Wenn ich richtig gerechnet habe, sind es mit mir 5 Leute aus meinem Verein die dort vertreten sein werden.
Ich freu mich jedenfalls drauf und dann wird auch endlich mal wieder ein Album auf der Homepage hinzugepflastert
Soviel dazu…
Euer Sushi
Ich hab ne Zwiebel auf’m Kopf ich bin ein Döner…
… ist wohl das neue Schlachtlied der Fastnacht.
Leider kann ich seit Sonntag Abend nicht mehr viel davon mitbekommen. Denn ich bin kein Schüler, ich muss arbeiten. War heute auch nicht besonders angenehm. Ist es zu glauben? Ich war wohl so gefrustet, dass ich eine ganze Grillhaxe verdrückt hab. Zum Glück hatte ich heut Sport, sonst hätte ich das sehr bereut.
Jedenfalls war das was ich von Fastnacht mitbekommen habe sehr hübsch. In einer übersichtlichen Gruppe ist die JU auf dem Bieberer Umzug mitgelaufen. Echt lustig mal nicht am Rand zu stehen und die Bonbons aufzuklauben. Ich mach das nie wieder. Es ist viel lustiger die Kamelle selbst zu werfen und zu sehen wie sich die Kinder darüber hermachen *hrhr**fiesbin*.
Sonntag Abend war dann ein Maskenball. Leider musste ich schon gegen 11 verschwinden, wie gesagt: Am nächsten Morgen rief die Pflicht. Abgesehen von ein wenig Startschwierigkeiten bei mir war es dennoch ganz lustig.
Was noch?
Ja, ich steh total auf die Rocky Horror Picture Show. Der kürzlich eingetroffene Soundtrack läuft bei mir rauf und runter, bleibt aber bei den ein oder anderen Favoriten öfter mal hängen.
Ansonsten gibt es nichts besonderes zu berichten. Wer die Bilder haben will, möge schreien.
Gruß
Euer Sushi
Landtagskandidat Nr. 1
Wahnsinn… was sich alles aufstellen lässt…
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